Miraflores, Lima

5 01 2012

Wir sind mit gemischten Gefühlen nach Lima gefahren, weil wir von einigen Backpackern gehört haben, dass Lima überhaupt nichts Spezielles sei und man es am besten nur als Durchreise benutzen sollte. Zudem ist es als eher gefährlich bekannt. Wir haben trotzdem beschlossen zwei Nächte in Lima zu verbringen und uns ein eigenes Bild zu machen. Um nichts zu provozieren haben wir uns für einen der reichsten und schönsten Stadtteile, Miraflores entschieden. Es hat uns fantastisch gefallen und wir haben die Entscheidung keine Sekunde bereut. Natürlich ist Miraflores anders als der Rest von Lima, hier wohnen fast keine wirklichen Peruaner und der Lebens- und Architekturstil ist äusserst amerikanisch. Die Stadt ist unserer Meinung nach sogar fortschrittlicher und attraktiver als Buenos Aires und hat so einiges zu bieten.

Wir sind entlang der schönen Strandpromenade spaziert und gejoggt, haben die Surfer und Skateboarder beobachtet, das heisse Wetter genossen, sind stundenlang durch die Stadt marschiert haben peruanische Fisch-Spezialitäten (die grössten Portionen die wir je gesehen haben) ausprobiert, und italienische Gelati gegessen. Am zweiten Tag haben wir zudem einen kulturellen Ausflug gemacht und die Ruinen „Huaca Pucllana“ der Präinka-Kultur „Lima“ besucht. Ein Guide hat uns die wichtigsten Eckpunkte mittgeteilt und uns auf der halb ausgegrabenen Pyramide herumgeführt. Die Ruine wurde erst 1981 unter einem Hügel inmitten des Stadtteil Miraflores entdeckt. Auch heute sind immer noch über 50 Prozent des einstigen Kultur- und Opferzentrums mit Erde bedeckt.

Nachdem uns heute Abend noch ein fünfzigjähriger Amerikaner über die kommende Revolution in den Staaten aufgeklärt hat, können wir Lima nun beruhigt und mit Surf T-Shirts im Rucksack verlassen.

Morgen steht uns die längste Busreise bevor, wir werden in ungefähr 17 Stunden von Lima nach Mancora, einem Badeort nahe der ecuadorianischen Grenze, fahren.



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3 Antworten zu “Miraflores, Lima”

  • MAPA sagt:

    Hallo ehr Pläuschler

    Es war super, dass wir heute Morgen mit euch skypen konnten. Wir geniessen die Zeit bei Linley in Waikerie und freuen uns auf den Bootsausflug. Auf dem Murray River sind sehr viele Hausboote unterwegs. Im Moment sind die Australier aber lieber am Strand. Hochsaison ist hier um die Osterzeit.
    Geniesst euren längeren Stopp und entspannt euch.

    Liebi Grüess

    MaPa

  • yvonne + fäbu sagt:

    hallo zäme! schöni belder woner präsentieret! müend tolli ond spannendi städt, ort ond landschafte si, wo ehr täglech alueged ond erkondiged! 🙂 mer wönsched üch witerhen vell spass ond gueti erholig am nöchste ort! liebi grüess vo üs!

  • Anna Maria Bitzi sagt:

    Hallo ihr Zwei

    schön, eure Reiseberichte sprechen eine tolle Sprache. All die guten Fotos und die ausführlichen Berichte sind super.

    Wir haben seit September in unserem Wohnhaus eine junge nette Frau aus PERU und am 13.12. ist ihr kleines Mädel (schade nicht am 12.12.) auf die Welt gekommen. Zur Zeit begleiten die Eltern aus Peru die Mutter Sandra. Familie hilft hier tapfer mit.

    Bin seit gestern wieder an der Arbeit und es läuft sehr gut. So kann ich doch dann im April wieder 2 Wochen Ferien in Angriff nehmen. Ich wünsche euch weiterhin einen tolle Monat und alles weitere zu Hause (Corinne freue mich sehr).

    es liebs Grüssli Mugi

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